Johann-Hinrich-Pratje Schule | Oberschule Horneburg Pro BerufsOrientierungSportfreundliche SchuleStadeum Partnerschule

August 2018

Mitteilungen an die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2018/19

 

Liebe Eltern,

 

zu Beginn eines jeden Schuljahres informiere ich Sie über einige wesentliche Punkte, die Sie über unsere Schule wissen sollten bzw. die sich gegenüber dem letzten Schuljahr verändert haben und für Sie im Bedarfsfall wichtig sein könnten.

 

Unsere neue Schulform ‚Oberschule‘ geht jetzt ins achte Jahr. Trotz vieler Unsicherheiten, die die Einführung der neuen Schulform mit sich brachte, befindet sich die Johann-Hinrich-Pratje-Schule auf einem guten Weg. Am Ende des letzten Schuljahres 2017/18 gab es wieder  hervorragende Abschlussergebnisse. Circa 60% aller Schülerinnen und Schüler haben den erweiterten Sekundarabschluss I erhalten und mit diesem Ergebnis liegen wir erneut weit über dem Landesdurchschnitt. Fast alle anderen Schülerinnen und Schüler konnten sich über den Realschulabschluss freuen. Das ist ein Ergebnis, auf das alle Beteiligten sehr stolz sein können.

Viele Schülerinnen und Schüler haben zum 1. August eine Lehrstelle angetreten und profitierten dabei von der herausragenden Berufsorientierung, die unsere Schule seit vielen Jahren kennzeichnet. Es ist deshalb auch keine Überraschung, dass unsere Schule im Mai 2017 mit dem Zertifikat ‚proBerufsOrientierung! Schule-Wirtschaft‘ ausgezeichnet wurde.

Ich hoffe natürlich, dass wir auch im nächsten Jahr so tolle Abschlussergebnisse haben werden.

 

In diesem Jahr waren wir wieder in der Lage drei neue 5. Klassen einzurichten. 63 Schülerinnen und Schüler wurden dafür an der Oberschule angemeldet. Wir hoffen, dass dieser positive Trend sich in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Denn viele Schülerinnen und Schüler benötigen nach dem Besuch der Grundschule noch Zeit, sich ohne zu großen Leistungsdruck weiter zu entwickeln. Unsere Schule hat sich erfolgreich darauf eingestellt und die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Schülern und Eltern bestätigen das.

 

Viele unserer Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende ihrer Schulzeit eine Lehrstelle oder gehen zum Gymnasium. Andere nehmen andere Angebote der berufsbildenden Schulen an und kommen dort zu den gewünschten Qualifikationen und Abschlüssen.

 

Unsere drei neuen 5. Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen Lena Unshelm und Elke Böhme sowie ihrem Klassenlehrer Kai König sind gut gestartet und die Schülerinnen und Schüler fühlen sich an unserer Schule wohl.                        

 

Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 nehmen alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10.   Klassen am Ganztagsbetrieb teil. Für diese Schülerinnen und Schüler  gibt es dienstags und mittwochs verpflichtende Nachmittagsangebote. Am Donnerstag steht ein freiwilliges Angebot zur Verfügung.

Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr alle Arbeitsgemeinschaften von Lehrkräften der Schule geleitet und betreut werden. Dadurch kann zum einen eine verlässliche inhaltliche und pädagogische Kontinuität gewahrt werden, zum anderen erleichtert das die Verzahnung mit dem vormittäglichen Pflichtangebot der Schule. Zusätzlich arbeiten wir mit dem Tennisverein Horneburg, mit dem VfL Horneburg (Fitness), der Boxfabrik Stade (Kickboxen) und Randy Bülau Sports zusammen.  

 

1. Unterrichtsversorgung

 

Zurzeit besuchen circa 340 Schülerinnen und Schüler die Johann-Hinrich-Pratje-Schule. Sie werden in 17 Klassen von circa 40 Lehrkräften unterrichtet.

Neu eingestellt wurde die Lehrkraft Ursula Billerbeck (Biologie und Chemie). Sie ist eine Quereinsteigerin, unterrichtet 14 Stunden und nimmt an einer berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahme teil. Die Lehrkraft Annika Roffmann wurde von der Oberschule Steinkirchen mit voller Stundenzahl (25,5 Stunden, Deutsch und Religion) zu uns abgeordnet. Abgeordnet wurden auch Frauke Gollenstede (7 Stunden, Biologie) und David Rentzsch (10 Stunden, Englisch und Sport). Sie kommen vom Gymnasium Süd in Buxtehude. Es ist ein Grund zur Freude, dass es uns in enger Zusammenarbeit mit der Landesschulbehörde trotz einer sehr schwierigen Situation auf dem Lehrermarkt immer wieder gelingt, engagierte und motivierte Kolleginnen und Kollegen an unsere Schule zu binden.

Die ehemaligen Lehrkräfte Ernst Schmidt (4 Stunden) und Ernst Richert (6 Stunden) stehen unserer Schule auf Basis von Vertretungsverträgen ebenfalls weiterhin zur Verfügung.

Obwohl Herr Wölken am Ende des letzten Schuljahres mit uns seinen Eintritt in den Ruhestand feierte, konnte auch er davon überzeugt werden, unserer Schule mit 6 Stunden noch weiterhin als Lehrkraft zur Verfügung zu stehen.  

Die Stunden unserer Förderschullehrerin Franziska Teschke wurden auf 24 Stunden aufgestockt. Die Förderschullehrkraft Meike Süling von der Förderschule Ottenbeck unterstützt uns mit 3 Stunden.

Seit Beginn des neuen Schuljahres haben wir auch wieder eine Referendarin. Sie heißt Marina Olenberger und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.

Claas von Bargen, der selbst einmal Schüler der Oberschule Horneburg war, absolviert sein Jahr im Bundesfreiwilligendienst an unserer Schule.

Ich wünsche allen Lehrkräften einen guten Start in das neue Schuljahr.

 

Die Unterrichtsversorgung beträgt circa 95%. Da der größte Teil der zur Verfügung stehenden Lehrerstunden zur Abdeckung des Pflichtunterrichts benötigt wird, kommt es durch Erkrankungen, Fortbildungen und Klassenfahrten immer wieder zu Unterrichtsausfällen. Dies ist bedauerlich und kann nicht durch Vertretungslehrkräfte ausgeglichen werden.

Haben Sie bitte Verständnis, wenn Ihr Kind einmal früher nach Haus geschickt werden muss oder erst zur 2. Stunde mit dem Unterricht beginnen kann. Selbst eine Unterrichtsversorgung von 100% könnte nicht garantieren, dass alle Ausfälle aufgefangen werden können.

 

2. Unterrichtsorganisation

 

a) Lions-Quest

In den Klassen 5-10 wird im Rahmen des Unterrichts Sozialtraining angeboten. Grundlage dieses Unterrichts ist das Präventionskonzept ‚Lions-Quest – Erwachsen werden’. Unsere Schule wird auch weiterhin Lehrkräfte ausbilden lassen, damit möglichst jeder Klassenlehrer/jede Klassenlehrerin mit den jeweiligen Klassen nach diesem Konzept arbeiten kann.

 

b) Fachleistungsdifferenzierung in den Fächern Englisch, Mathematik,  Deutsch und

     Chemie in den Klassen 5-10

In den 5. Klassen werden alle Schülerinnen und Schüler in allen Fächern gemeinsam unterrichtet. In einzelnen Stunden ist eine Förderschullehrkraft anwesend.

 

In den 6. Klassen werden alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet. Es ist in einzelnen Stunden aber eine Förderschullehrkraft anwesend, die mit einzelnen Schülerinnen und Schülern individuell arbeitet.

Über eine Fachleistungsdifferenzierung in den Fächern Mathematik und Englisch wird zum Ende des 1. Halbjahres eine Entscheidung getroffen.

 

In den 7. Klassen findet eine Fachleistungsdifferenzierung in den Fächern Englisch und Mathematik statt. Dem Unterricht, der auf einer grundlegenden Anforderungsebene stattfindet (G-Niveau), liegen die Kerncurricula der Hauptschule zugrunde. Dem Unterricht, der auf einer erhöhten Anforderungsebene stattfindet (E-Niveau), liegen die Kerncurricula der Realschule zugrunde. Sowohl in Mathematik als auch in Englisch findet die Differenzierung im Klassenverband statt.

Im Fach Deutsch gibt es keine Differenzierung in G- und E-Kurse.

Es ist in einzelnen Stunden eine Förderschullehrkraft anwesend, die mit einzelnen Schülerinnen und Schülern individuell arbeitet.

 

In den 8. Klassen gibt es in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik eine Fachleistungsdifferenzierung in G- und E-Kurse.

Während es im Fach Deutsch eine Differenzierung in verschiedene Lerngruppen gibt (G-Kurse und E-Kurse), findet die Differenzierung in den Fächern Englisch und Mathematik im Klassenverband statt.

Es ist in einzelnen Stunden eine Förderschullehrkraft anwesend, die mit einzelnen Schülerinnen und Schülern individuell arbeitet.

 

In den 9. und 10. Klassen gibt es in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Chemie eine Fachleistungsdifferenzierung in G- und E-Kurse.

Während es in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch eine Differenzierung in verschiedene Lerngruppen gibt (G-Kurse und E-Kurse), findet die Differenzierung im Fach  Chemie im Klassenverband statt.

Es ist in einzelnen Stunden eine Förderschullehrkraft anwesend, die mit einzelnen Schülerinnen und Schülern individuell arbeitet.

 

c) Fordern und Fördern

Im 5. Jahrgang werden in den Fächern Deutsch und Mathematik jeweils 5 Stunden und im Fach Englisch 4 Stunden pro Woche erteilt. In diesen Stunden erhalten sowohl schwächere als auch stärkere Schüler Angebote, die ihrem Leistungsvermögen entsprechen. Bei Bedarf ist ein(e) Förderschullehrer(in) anwesend.

In den Jahrgängen 6, 7, 8 und 10 sind im Stundenplan extra ausgewiesene Förder-/Forderstunden zu finden. In diesen Stunden sollen in kleinen Gruppen Defizite aufgearbeitet bzw. Zusatzangebote gemacht werden.

 

d) Abschlüsse an der Oberschule

Eltern stellen zunehmend die Frage, welche Schulabschlüsse an der neuen Schulform Oberschule möglich sind. Es ist eindeutig geregelt, dass die Oberschule die gleichen Abschlüsse vermittelt, die vorher auch an der Hauptschule bzw. an der Realschule möglich waren. Folgende Abschlüsse sind also möglich:

1) der Hauptschulabschluss nach Klasse 9

2) der Hauptschulabschluss nach Klasse 10

3) der Realschulabschluss nach Klasse 10

4) der erweiterte Realschulabschluss nach Klasse 10

 

Natürlich sollte es das Ziel einer jeder Schülerin/eines jeden Schülers sein, für ein möglichst gutes Zeugnis zu arbeiten, denn der jeweilige Schulabschluss wird auch weiterhin von den erzielten Noten abhängen. Wenn ein Realschulabschluss oder sogar ein erweiterter Realschulabschluss angestrebt wird, muss daher versucht werden, in den Fächern, in denen ein Unterricht auf verschiedenen Niveauebenen (G-Kurse und E-Kurse) angeboten wird, die Voraussetzungen für die Teilnahme an möglichst vielen E-Kursen zu schaffen.

 

3. Ganztagsunterricht

 

Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 ist die Johann-Hinrich-Pratje-Schule Ganztagsschule geworden. Alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassen sind im Schuljahr 2018/19 verpflichtet, dienstags und mittwochs am Ganztagsunterricht teilzunehmen. Am Donnerstag bietet die Schule ein freiwilliges Angebot an. 

Der Ganztag ist so organisiert, dass es an einem Tag einen Klassenlehrer- bzw. Fachlehrerunterricht gibt. Am anderen Tag finden Arbeitsgemeinschaften statt.

Genauere Hinweise zu unserem Ganztagskonzept finden Sie auf unserer Homepage (www.oberschule-horneburg.de)

 

Alle Schülerinnen und Schüler nehmen das Mittagessen in der Mensa ein. Niemand ist verpflichtet, sich für das von der Schule angebotene Mittagessen (4 Euro) anzumelden. Die Schülerinnen und Schüler gehen aber gemeinsam in die Mensa und verbringen die Mittagspause gemeinsam.

Jeder Schüler/jede Schülerin kann sich im Sekretariat für das Mittagessen anmelden. Er/Sie muss für 5 Euro einen Chip erwerben, in dem alle Zugangsdaten gespeichert sind. Da die Bezahlung des Mittagessens bargeldlos geschieht, muss das von der Schule angegebene Konto ein Guthaben aufweisen. Ist dies der Fall, kann das Mittagessen gebucht werden und der Schüler/die Schülerin ist für die Essensausgabe freigeschaltet.

Dieses Bezahlsystem hat sich sehr bewährt, setzt aber voraus, dass immer rechtzeitig gebucht wird und dass immer das nötige Guthaben auf dem Essenskonto vorhanden ist.

Eine Abmeldung vom Essen bzw. eine Stornierung des Essens ist bis 8.30 Uhr des jeweiligen Schultages möglich, an dem das Mittagessen nicht in Anspruch genommen wird.

 

4. Beratungslehrerin

 

Unsere Schule hat endlich wieder eine Beratungslehrerin. Im Mai 2018 erhielten wir von der Landesschulbehörde die freudige Nachricht, dass die Lehrkraft Christina Schöllknecht zur Beratungslehrerin ausgebildet wird. Eine Beratungslehrerin berät Eltern und Schüler bei Problemen und bei Konflikten in Schule und Elternhaus.

 

5. Schulsozialarbeit

 

Seit Oktober 2015 arbeitet Frau Julia Skerstupp als Schulsozialarbeiterin an unserer Schule. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Prozess des Erwachsenwerdens. Zusätzlich plant und organisiert sie Präventionsprojekte, und bietet bei Klassenkonflikten und im Bereich der Berufsorientierung Unterstützung und Hilfe an.

Sie ist telefonisch in der Schule unter der Nummer 04163/8675116 zu erreichen oder per Mail. (j.skerstupp.jhps@gmail.com)

 

6. Berufsorientierung, Bewerbungshilfe und Vorbereitung auf das   

    Vorstellungsgespräch

 

Die Berufsorientierung spielt an unserer Schule eine große Rolle. Die für die Berufsorientierung zuständige und verantwortliche Lehrkraft Hellena Persen hat in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftslehrern, der Berufsberatung, der weiterführenden Schulen und zahlreichen regionalen und überregionalen Unternehmen ein Berufsorientierungskonzept erarbeitet, das jährlich evaluiert und weiter entwickelt wird.

 

So werden z.B. die Schülerinnen und Schüler im Unterricht auf das Bewerbungsschreiben für einen Praktikumsplatz und einen Ausbildungsberuf, auf den Einstellungstest sowie auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet.

Dazu gehören auch verschiedene Angebote zum Thema ‚Bewerbungstraining’, das in Kooperation mit schulexternen Partnern (z. B. Wirtschaftsjunioren Stade, AOK, KSK) stattfindet.

Natürlich gehören Betriebsbesichtigungen, der Besuch von Ausbildungsmessen und Hospitationstage an den Berufsbildenden Schulen auch zu unserem Angebot.

 

Mindestens einmal im Monat kommt unsere Berufsberaterin Frau Korte vormittags in unsere Schule und bietet den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu einem kurzen Informations- bzw. Beratungsgespräch. Die Schüler können sich kurzfristig dazu anmelden. Sie sind herzlich dazu eingeladen, ein solches Gespräch gemeinsam mit Ihrer Tochter bzw. Ihrem Sohn zu führen.

 

Weitere Informationen zur Berufsorientierung an unserer Schule und zum schuleigenen Berufsorientierungskonzept finden Sie auf unserer Homepage (www.oberschule-horneburg.de).

 

7. Gewaltprävention

 

Im Rahmen unseres Gewaltpräventionskonzepts findet jeweils am 1. Mittwoch im Monat in der Zeit von 10.55 bis 12.00 Uhr eine Schülersprechstunde mit Frau Hesebeck von der Polizei Buxtehude statt. Frau Hesebeck berät und informiert und ist Ansprechpartnerin für alle interessierten Schüler. Zusätzlich steht sie der Schule für Info-Veranstaltungen bzw. Unterricht zu den Themen ‚Mobbing’, ‚Jugendkriminalität’, ‚Drogen’. ‚Internetgefahren’ usw. zur Verfügung.

 

8. Methodentraining

 

Seit dem Schuljahr 2006/07 hat unsere Schule das Methodentraining in den Unterrichtsplan integriert. Es ist deutlich geworden, dass viele Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Arbeitsmethoden (‚Effektives Lernen‘, ‚Präsentationstechniken‘, ‚Visualisierungstechniken‘, ‚Lesetechniken‘, ‚Mindmapping‘, ‚Mündliche Mitarbeit‘, ‚Anfertigen von Hausaufgaben‘, ‚Mappenführung‘ usw.) im Unterricht und zu Hause nur unzureichend beherrschen. Die Methodentage werden den Schülerinnen und Schülern rechtzeitig angekündigt. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen werden an diesen Tagen auf die Abschlussprüfungen in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch vorbereitet.

 

9. Dokumentation der individuellen Lernentwicklung

 

Die Schule ist verpflichtet, die individuelle Lernentwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu dokumentieren. Vor dem ersten Elternsprechtag und kurz nach den Osterferien finden klasseninterne Besprechungen statt. Wird dabei ein besonderer Förder- oder Forderbedarf für bestimmte Schülerinnen oder Schüler festgestellt, setzt sich der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin zwecks eines ausführlichen Beratungsgesprächs mit den jeweiligen Eltern in Verbindung.

 

10. Schulverein

 

Der Schulverein ist vor einigen Jahren wieder aktiviert worden. Ich würde mich freuen, wenn noch weitere Eltern und Lehrer sich für eine Mitgliedschaft entscheiden könnten. Der Mindestmitgliedsbeitrag beträgt 12 Euro jährlich.

 

11. Vergleichsarbeiten und zentrale Abschlussprüfungen

 

Vergleichsarbeiten: Im Februar/März 2019 finden für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen zentrale Vergleichsarbeiten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik statt.

Die Teilnahme an der Vergleichsarbeit im Fach Mathematik ist für alle Schulen verbindlich. Über die Teilnahme in den Fächern Deutsch und Englisch entscheidet die Schule. Unsere Schule hat die Entscheidung getroffen, nur an der Vergleichsarbeit Mathematik teilzunehmen.

 

Zentrale Abschlussprüfungen: Im April/Mai 2019 finden für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen zentrale Abschlussprüfungen mit landesweit einheitlicher Aufgabenstellung in den Fächern

Deutsch (Freitag, der 26. April 2019)

Englisch (Dienstag, der 7. Mai 2019) und

Mathematik (Donnerstag, der 9. Mai 2019) statt.

 

Zusätzlich ist noch eine mündliche Prüfung in einem anderen Fach am Montag, den 3. Juni bzw. Dienstag, den 4. Juni 2019 zu absolvieren.

 

Zusätzlich gibt es eine verbindliche mündliche Prüfung im Fach Englisch für alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen. Diese soll am 11. und am 12. März 2019 stattfinden

Die Schülerinnen und Schüler werden darauf im Unterricht vorbereitet.

 

Über die Prüfungsbedingungen für die Abschlussprüfungen werden alle Schüler und Eltern rechtzeitig informiert. Sie können sich darüber aber auch auf unserer Schul-Homepage informieren. Dort finden Sie eine Powerpoint-Präsentation zu den möglichen Abschlüssen und den Abschlussbedingungen an  der Oberschule.

 

12. Termine

 

Für das Schuljahr 2018/2019 gelten folgende Ferientermine (es wird  jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben):

 

Herbstferien                          Sa 29.09.18 – So 14.10.18

 

Weihnachtsferien                 Sa 22.12.18 - So 06.01.19

 

Halbjahresferien                  Do 31.01.19 - So 03.02.19

 

Osterferien                            Sa 06.04.19 ‑ Di 23.04.19

 

Pfingstferien                         Sa 08.06.19 – Di 11.06.19

 

Sommerferien                       Do 04.07.19 ‑ Mi 14.08.19

 

Der Reformationstag (Mittwoch, der 31. Oktober 2018) ist ein unterrichtsfreier Tag.

 

Der Tag nach Himmelfahrt (Freitag, der 31. Mai 2019) ist ein unterrichtsfreier Tag.

 

Am Donnerstag, den 22. November 2018 findet ein Elternsprechtag für die Klassenstufen 5, 6  und 10 von 15.00 bis 19.00 Uhr statt.

Am Donnerstag, den 7. Februar 2019 findet ein Elternsprechtag für die Klassen 7 bis 9 nachmittags von 15.00 bis 19.00 Uhr statt.  Eltern der Klassen 5,6 und 10 können bei Bedarf und nach Absprache ebenfalls teilnehmen.

 

Die Zeugnisausgabe (Halbjahreszeugnisse) für die Klassen 5 – 10 findet am Mittwoch, den 30. Januar 2019 statt. Der Unterricht schließt nach der 3. Stunde.

Die Zeugnisausgabe (Ganzjahreszeugnisse) für die Klassen 5 – 9 findet am Mittwoch, den 03. Juli 2019 statt. Der Unterricht schließt nach der 3. Stunde.

Die Ausgabe der Abschlusszeugnisse für die Abschlussschülerinnen und –schüler der Klassen 9 und 10 findet im Rahmen einer Feierstunde am Freitag, den 28. Juni 2019 statt.

 

Der Abschlussball findet am Samstag, den 29. Juni 2019 im Lindenkrug in Bliedersdorf statt.

 

13. Verschiedenes

 

  1. Anruf zuhause/Telefonnummer

Es kommt immer wieder vor, dass Schülerinnen und Schüler zuhause anrufen wollen, da sie krank sind, da sie etwas vergessen haben, oder da einfach ein Anruf zuhause erforderlich ist. Häufig kennen die Schülerinnen und Schüler nicht die Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind. Bitte schreiben Sie Ihrem Kind die Telefonnummer bzw. die Telefonnummern in den Timer, den alle Schülerinnen und Schüler erhalten haben.

 

  1. Krankmeldung

Wenn ein Schüler bzw. eine Schülerin nicht an dem stundenplanmäßigen Unterricht  teil­nimmt, so ist der Grund dafür spätestens am dritten Versäumnistag der Schule schriftlich mitzuteilen. Dies ist eine Bringepflicht der Erziehungsberechtigten. Eine telefonische Mitteilung ist für die Schule lediglich eine vorläufige Information, eine schriftliche Mitteilung ist in jedem Fall nachzureichen. Wenn keine Entschuldigung innerhalb von drei Tagen vorliegt (weder mündlich noch schriftlich), werden die Fehltage als unentschuldigte Fehltage im Zeugnis ausgewiesen.

 

  1. Unterrichtsbefreiung

Wenn ein Schüler bzw. eine Schülerin aus den verschiedensten Gründen vom Unterricht befreit werden möchte, gilt folgende Regelung:

Über eine Befreiung vom Unterricht entscheidet in der Regel nur der Schulleiter aufgrund eines begründeten schriftlichen Antrags der Erziehungsberechtigten.

            Es ist wiederholt vorgekommen, dass Eltern für ihre Kinder eine Unterrichtsbefreiung

            für einige Tage unmittelbar vor oder nach den Ferien beantragt haben, weil die

            Termine für die Ferienreise dies erforderten. Die Zeiten der Ferien sind langfristig

            bekannt und daher müssen diese Anträge in der Regel abgelehnt werden. Ich bitte Sie,

            Ihre Reiseplanung entsprechend zu gestalten. In Ausnahmefällen entscheidet die

            Schulleitung. Es ist in jedem Fall vor einer Buchung ein Gespräch mit uns zu führen.

 

  1. Gebrauch/Missbrauch von Handys, Smartphones usw.

Es besteht ein Konferenzbeschluss, der den Gebrauch von Handys, Smartphones und

sonstigen elektronischen Geräten seitens der Schülerinnen und Schüler in der Schule ohne Genehmigung untersagt. Bitte weisen Sie Ihr(e) Kind(er) darauf hin, dass für oben genannte Geräte kein Versicherungsschutz besteht. Bei Verstoß gegen den Beschluss können entsprechende Geräte eingezogen werden. Der Einsatz bzw. Gebrauch entsprechender Geräte für Täuschungsversuche bei Arbeiten führt automatisch zu schwerwiegenden disziplinarischen Maßnahmen.

 

Für den Gebrauch von WhatsApp gilt ab dem 25. Mai 2018 das Mindestalter von 16 Jahren. An diesem Tag wurde die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union wirksam. Mit der EU-Regelung wird das Mindestalter für die Nutzung von sozialen Medien auf 16 Jahre festgelegt. Kinder und Jugendliche, die die Netzwerke vor diesem Alter nutzen möchten, brauchen nach der Richtlinie die Zustimmung ihrer Eltern.

Da das Handy/das Smartphone in der Freizeit für viele Schülerinnen und Schüler eine wichtige Rolle spielt, weise ich auf einige Gefahren hin, deren Auswirkungen auch zunehmend in der Schule spürbar werden. Obwohl die Schule im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht, Ihre Kinder zu einem bewussten und kritischen Umgang mit digitalen Medien zu erziehen, kann Schule diesbezüglich nur unterstützend wirken. Sie als Eltern sind und bleiben für Ihr Kind verantwortlich. Sprechen Sie mit Ihrem Kind bitte über die folgenden Gefahren:

  • Verstörende Inhalte
    Neben Pornografie und Gewaltverherrlichung können auch andere unangebrachte Inhalte wie geschmacklose Kettenbriefe ihren Weg auf das Smartphone finden. Übrigens nicht nur via Internet, sondern beispielsweise auch über Bluetooth oder ein Datenkabel.

 

  • Urheberrechtsverstöße
    Urheberrechtsverstöße, beispielsweise weil man einfach ein Bild aus dem Internet (z.B. über die Google Bildersuche) als Profilfoto verwendet hat, können teuer werden.

 

  • Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht
    Gleiches gilt für Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht, wenn beispielsweise Videos vom Schulhof auf YouTube hochgeladen werden oder Bilder von Klassenkameraden ohne deren Einverständnis im Internet veröffentlicht werden (Recht am eigenen Bild).

 

  • Mobbing und Cybermobbing
    Mit einem Smartphone können die Übeltäter von Mobbing und Cybermobbing ihre Gemeinheiten nicht nur dokumentieren, sondern auch über das Internet verbreiten und jedermann zugänglich machen.

 

 

 

 

  • Datenschutz
    Müssen Facebook, Instagram, Twitter usw. wirklich wissen, wann ich mich wo und mit wem treffe, und gleichzeitig auch meine Fotos und Videos kennen? Viele Apps wie Spiele oder Messenger verlangen von ihrem Nutzer Informationen und Berechtigungen, die sie gar nicht benötigen. Und machen Sie ihr Kind darauf aufmerksam, dass das Netz nichts vergisst.

 

  • Datenklau im "Kleinen"

Damit Klassenkameraden z.B. keine privaten Bilder, Videos und Texte auf dem Smartphone entdecken, ist es wichtig, das Smartphone gegen unerlaubte Zugriffe zu schützen.

 

  • Viren
    Hinzu kommen eher technische Gefahren, wie beispielsweise durch Viren, die Smartphones ebenso wie Desktop-PCs befallen können.

 

  1. Wahrnehmung von Arztterminen

Es geschieht öfter, dass Schüler vormittags einen Arzttermin wahrnehmen. Da dies zu Versäumnissen von Unterrichtsstoff führt, sollte es daher nur in begründeten Ausnahmefällen vorkommen. Bitte vereinbaren Sie in der Regel Nachmittagstermine mit dem Arzt.

 

  1. Infektionsschutz

Ein neues Infektionsschutzgesetz (siehe Anlage) sieht vor, dass neben anderen

schweren Erkrankungen auch Masern, Röteln, Mumps, Keuchhusten, Scharlach, Kopfläuse, Windpocken und Scabies (Krätze) der Schule gemeldet werden müssen. Diese leitet die Meldung weiter an das zuständige Gesundheitsamt. Die Betroffenen dürfen so lange nicht die Schule besuchen, bis ein Arzt festgestellt hat, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Bei Kopfläusen reicht es, wenn Sie dies der Schule gegenüber schriftlich feststellen (gemäß Nieders. Landesgesundheitsamt)

 

  1. Änderung der Personalien

Alle Änderungen der Personalien (Namen, Wohnung, Telefon) müssen unverzüglich der Schule (Sekretariat) mitgeteilt werden.

 

  1. Befreiung vom Sportunterricht

Sport gehört nach wie vor zu den beliebtesten Schulfächern. Das gilt aber nicht für

alle Schüler. Der eine oder andere - in den letzten Jahren mit zunehmender Tendenz - drückt sich auch ganz gerne. Eine Entschuldigung der Eltern ist leider viel zu schnell eingeholt oder es wird einfach das Sportzeug Avergessen@. Und so ergibt sich in vielen Klassen das Bild einer recht starken Zuschauerkulisse, die nicht aktiv dabei ist. Wer einmal nicht dabei war, wird bequem und setzt alles daran, auch öfter nicht dabei zu sein, und es klappt, wenn die Eltern mitspielen. - Also unterstützen Sie bitte dieses Fehlverhalten nicht und prüfen Sie die Gründe Ihres Kindes genau, bevor Sie eine Entschuldigung unterschreiben.

            Zu Ihrer Information haben wir die betreffenden Bestimmungen über die Befreiung

            vom Sportunterricht aus dem Schulsporterlass diesem Schreiben im Anhang

            beigefügt.

 

  1. Versicherungsschutz

Es besteht für alle Schüler ein Versicherungsschutz für das Abhandenkommen und die Beschädigung aller zum Schulbetrieb bestimmten Sachen und Kleidungsstücke. Dieser Schutz erstreckt sich allerdings nur auf eine schülergerechte Ausstattung. Bei höherwertigen Gegen­ständen wird nur ein durchschnittlicher Wert berücksichtigt.

           

            Fahrräder sind nur versichert, wenn die Entfernung zwischen Elternhaus und Schule

            die Benutzung eines Fahrrades rechtfertigt und wenn das Fahrrad mit einer

            verkehrsüblichen Sperrvorrichtung angeschlossen war.

            Nicht versichert sind die Fahrräder der Schüler bzw. Schülerinnen, die eine

            Berechtigung zur Schülerbeförderung haben.

           

            Fahrradzubehörteile sind nur versichert, wenn sie die Verkehrssicherheit erhöhen und

            mit dem Fahrrad fest verbunden sind. Die Leistungen der Versicherung bei

            Diebstählen werden nur dann gewährt, wenn eine Anzeige bei der Polizei erstattet

            sowie das Fundbüro (nochmals) bemüht wurde und der Einstellungsbescheid der

            Staatsanwaltschaft im Original dem Antrag beigefügt ist oder nachgereicht wird.

 

  1. Rauchverbot

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht rauchen, auch dann nicht, wenn es Eltern

gibt, die dies billigen. Diese gesetzliche Regelung kann von Eltern nicht außer Kraft gesetzt werden und alle Erwachsenen – nicht nur Lehrer – sind gehalten, das Rauchen Jugendlicher unter 18 zu unterbinden, auch wenn es mühselig und vor allem unbequem ist.

 

    Mit freundlichem Gruß

    Ehlers

 

 

Verbot des Mitbringens von Waffen, Munition und vergleichbaren Gegenständen sowie von Chemikalien in Schulen

RdErl. d. MK v. 6. 8. 2014 — 36.3-81 704/03 — VORIS 22410

 

1. Es wird untersagt, Waffen i. S. des WaffG in der jeweils geltenden Fassung mit in die

    Schule, auf das Schulgelände oder zu Schulveranstaltungen zu bringen oder bei sich zu   

    führen. Dazu gehören die im WaffG als verboten bezeichneten Gegenstände (insbesondere

    die sog. Butterflymesser, Faustmesser, Springmesser, Fallmesser, Stahlruten, Totschläger,

    Schlagringe usw.) sowie die Gegenstände, für die nach dem WaffG ein Verbot des Führens

    besteht (Einhandmesser und feststehende Messer mit einer Klingenlänge von mehr als 12

    cm usw.) sowie Schusswaffen.

 

2. Das Verbot erstreckt sich auch auf gleichgestellte Gegenstände (z. B. Schreckschuss-,  

    Reizstoff- und Signalwaffen), Gassprühgeräte, Hieb- und Stoßwaffen sowie waffenähnliche  

    Gegenstände wie Schlachter-, Küchen- oder Taschenmesser, Pfeffersprays und Laser-

    Pointer.

 

3. Verboten sind auch Waffen, mit denen der Umgang ganz oder teilweise von der

    Erlaubnispflicht oder von einem Verbot ausgenommen ist oder die vom

    Anwendungsbereich des WaffG ganz oder teilweise ausgenommen sind (z. B.

    Spielzeugwaffen oder Soft-Air-Waffen mit einer Geschossenergiegrenze bis zu 0,5 Joule).

    Untersagt wird auch das Mitbringen oder Beisichführen von Nachbildungen von Waffen,

    die aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes mit Waffen i. S. des WaffG verwechselt

    werden können.

 

4. Das Verbot gilt auch für volljährige Schülerinnen und Schüler, die entweder im Besitz

    einer Erlaubnis zum Führen von Waffen sind (Waffenschein und kleiner Waffenschein)

    oder erlaubnisfreie Waffen erwerben dürfen.

 

5. Untersagt wird außerdem das Mitbringen und Beisichführen von Munition jeder Art, von

    Feuerwerkskörpern, von Schwarzpulver sowie von Chemikalien, die geeignet sind, für

    explosive Verbindungen verwendet zu werden.

 

6. Die Schulleitung kann in Einzelfällen Ausnahmen zulassen, z. B. für Sport- oder

    Theaterveranstaltungen, im Hauswirtschaftsunterricht oder während Schulveranstaltungen

    mit Essenverkauf.

 

7. Alle Schülerinnen und Schüler sind jeweils zu Beginn eines Schuljahres über den Inhalt

    dieses RdErl. zu belehren. Dabei ist auf die altersbedingten speziellen Gefährdungen

    besonders einzugehen. Es ist darauf hinzuweisen, dass ein Verstoß gegen das Verbot des

    Mitbringens von Waffen usw. eine Erziehungs- oder Ordnungsmaßnahme zur Folge haben

    kann.

 

8. Ein Abdruck dieses RdErl. ist jeweils bei der Aufnahme in eine Schule (in der Regel erstes

    und fünftes Schuljahr sowie beim Eintritt in berufsbildende Schulen) den

    Erziehungsberechtigten zur Kenntnis zu geben.

 

9. Dieser RdErl. tritt am 1. 9. 2014 in Kraft und mit Ablauf des 31. 12. 2019 außer Kraft.

 

 

 

Befreiung vom Sportunterricht

Auszug aus dem RdErl. d. MK v. 1.9.2018

 

7. Pflicht zur Teilnahme am Schulsport

 

7.1 Es besteht die grundsätzliche Verpflichtung für alle Schülerinnen und Schüler, gemäß

      ihren Möglichkeiten am Sportunterricht teilzunehmen. Darüber hinaus sind Schülerinnen

      und Schüler verpflichtet, an von ihnen gewählten Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen.

      Die vom Sportunterricht befreiten Schülerinnen und Schüler sind nach Maßgabe ihrer  

      Beeinträchtigung grundsätzlich zur Anwesenheit im Sportunterricht verpflichtet und

      können zu unterstützenden Tätigkeiten herangezogen werden.

      Besteht eine gesundheitliche Beeinträchtigung ohne Vorliegen einer ärztlichen

      Bescheinigung, entscheidet bei Sportunterricht die Lehrkraft bzw. bei  

      außerunterrichtlichem Schulsport die Person nach Nr. 2.1 nach Rücksprache mit der

      Schülerin bzw. dem Schüler über alternative Teilnahmemöglichkeiten.

      Besteht eine gesundheitliche Beeinträchtigung unter Vorliegen einer ärztlichen

      Bescheinigung, entscheidet bei Sportunterricht die Lehrkraft bzw. bei

      außerunterrichtlichem Schulsport die Person nach Nr. 2.1 – unter Berücksichtigung der in

      der ärztlichen Bescheinigung aufgeführten gesundheitlichen Beeinträchtigungen – über

      ggf. alternative Teilnahmemöglichkeiten.

 

7.2 Eine Befreiung von der Teilnahme am Schulsport ist lediglich in besonders begründeten

      Ausnahmefällen und nur auf schriftlichen Antrag möglich.

      Für die kurzzeitige Befreiung einer Schülerin oder eines Schülers vom Schulsport ist bei

      Sportunterricht die Lehrkraft bzw. bei außerunterrichtlichem Schulsport die Person nach

      Nr. 2.1 zuständig. Für die längerfristige Befreiung einer Schülerin oder eines Schülers

      vom Schulsport von bis zu drei Monaten ist die Schulleitung, für weitergehende  

      Befreiungen die Niedersächsische Landesschulbehörde zuständig.

      Im Übrigen gelten § 63 NSchG und Nr. 3.2 und 3.3 der „Ergänzenden Bestimmungen zum

      Rechtsverhältnis zur Schule und zur Schulpflicht“ (Bezugserlass d). Danach kann die

      Schulleitung bei längeren Erkrankungen oder in sonstigen besonders begründeten Fällen

      die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlangen.

 

 

 

GEMEINSAM VOR INFEKTIONEN SCHÜTZEN

Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte durch Gemeinschaftseinrichtungen

gemäß § 34 Abs. 5 Satz 2 Infektionsschutzgesetz

 

In Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Ferienlagern befinden sich viele Menschen auf engem Raum. Daher können sich hier Infektionskrankheiten besonders leicht ausbreiten.

Aus diesem Grund enthält das Infektionsschutzgesetz eine Reihe von Regelungen, die dem

Schutz aller Kinder und auch des Personals in Gemeinschaftseinrichtungen vor ansteckenden

Krankheiten dienen. Über diese wollen wir Sie mit diesem Merkblatt informieren.

 

1. Ärztliche Beratung zum Impfschutz

Wird Ihr Kind das erste Mal in eine Kindertageseinrichtung aufgenommen, müssen Sie einen

schriftlichen Nachweis darüber vorlegen, dass Sie sich zeitnah vor der Aufnahme über einen

vollständigen, altersgemäß ausreichenden Impfschutz für Ihr Kind von einem Arzt beraten

lassen haben. Wenn der Nachweis nicht erbracht wird, benachrichtigt die Leitung der

Kindertageseinrichtung das Gesundheitsamt, welches dann die Personensorgeberechtigten,

also in der Regel die Eltern, zu einer Beratung laden kann.

 

2. Gesetzliche Besuchsverbote

Das Infektionsschutzgesetz schreibt vor, dass ein Kind nicht in den Kindergarten, die Schule oder eine andere Gemeinschaftseinrichtung gehen darf, wenn es an bestimmten

Infektionskrankheiten erkrankt ist oder ein entsprechender Krankheitsverdacht besteht. Diese

Krankheiten sind in der Tabelle 1 auf der folgenden Seite aufgeführt. Bei einigen Infektionen ist es möglich, dass Ihr Kind die Krankheitserreger nach durchgemachter Erkrankung (oder seltener ohne krank gewesen zu sein) ausscheidet. Auch in diesem Fall können sich Spielkameraden, Mitschüler/-innen oder das Personal anstecken. Nach dem Infektionsschutzgesetz ist deshalb vorgesehen, dass die „Ausscheider“ bestimmter

Bakterien nur mit Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung der

festgelegten Schutzmaßnahmen wieder in eine Gemeinschaftseinrichtung gehen dürfen

(Tabelle 2 auf der folgenden Seite). Bei manchen besonders schwerwiegenden Infektionskrankheiten muss Ihr Kind bereits dann zu Hause bleiben, wenn eine andere Person bei Ihnen im Haushalt erkrankt ist oder der Verdacht auf eine dieser Infektionskrankheiten besteht (Tabelle 3 auf der folgenden Seite).

Sonderfall Masern: Sollte in der Gemeinschaftseinrichtung ein anderes Kind an Masern

erkrankt sein, kann das Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) ein

Besuchsverbot für Ihr Kind aussprechen, wenn es über keinen ausreichenden Impfschutz

verfügt oder Sie nicht durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können, dass Ihr Kind vor Masern geschützt ist, z. B. weil es die Erkrankung zu einem früheren Zeitpunkt selbst

durchgemacht hat. Natürlich müssen Sie die genannten Erkrankungen nicht selbst erkennen können. Aber Sie sollten bei einer ernsthaften Erkrankung Ihres Kindes ärztlichen Rat in Anspruch nehmen (z.B. bei hohem Fieber, auffallender Müdigkeit, wiederholtem Erbrechen, Durchfällen und anderen ungewöhnlichen oder besorgniserregenden Symptomen). Ihr/-e Kinderarzt/-ärztin wird Ihnen darüber Auskunft geben, ob Ihr Kind eine Erkrankung hat, die einen Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung nach dem Infektionsschutzgesetz verbietet.

Gegen einige der Krankheiten stehen Schutzimpfungen zur Verfügung. Ist Ihr Kind ausreichend geimpft, kann das Gesundheitsamt darauf verzichten, ein Besuchsverbot auszusprechen.

 

 

 

3. Mitteilungspflicht

Falls bei Ihrem Kind aus den zuvor genannten Gründen ein Besuchsverbot besteht,

informieren Sie uns bitte unverzüglich darüber und über die vorliegende Krankheit. Sie

sind dazu gesetzlich verpflichtet und tragen dazu bei, dass wir zusammen mit dem

Gesundheitsamt die notwendigen Maßnahmen gegen eine Weiterverbreitung ergreifen

können.

 

4. Vorbeugung ansteckender Krankheiten

Gemeinschaftseinrichtungen sind nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, über

allgemeine Möglichkeiten zur Vorbeugung ansteckender Krankheiten aufzuklären.

Wir empfehlen Ihnen daher unter anderem darauf zu achten, dass Ihr Kind allgemeine

Hygieneregeln einhält. Dazu zählt vor allem das regelmäßige Händewaschen vor dem Essen, nach dem Toilettenbesuch oder nach Aktivitäten im Freien.

Ebenso wichtig ist ein vollständiger Impfschutz bei Ihrem Kind. Impfungen stehen teilweise

auch für solche Krankheiten zur Verfügung, die durch Krankheitserreger in der Atemluft

verursacht werden und somit durch allgemeine Hygiene nicht verhindert werden können (z.B.

Masern, Mumps und Windpocken). Weitere Informationen zu Impfungen finden Sie unter:

www.impfen-info.de.

 

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre/n Haus- oder Kinderarzt/-ärztin oder an Ihr Gesundheitsamt. Auch wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Tabelle 1: Besuchsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen und Mitteilungspflicht der   

                    Sorgeberechtigten bei Verdacht auf oder Erkrankung an folgenden

                    Krankheiten:

• ansteckende Borkenflechte (Impetigo contagiosa)

• ansteckungsfähige Lungentuberkulose

• bakterieller Ruhr (Shigellose)

• Cholera

• Darmentzündung (Enteritis), die durch EHEC verursacht wird

• Diphtherie

• durch Hepatitisviren (A oder E) verursachte Gelbsucht/Leberentzündung (Hepatitis A oder

   E)

• Hirnhautentzündung durch Hib-Bakterien

• infektiöser, das heißt von Viren oder Bakterien verursachter Durchfall und /oder Erbrechen

  (gilt nur für Kindern unter 6 Jahren)

• Keuchhusten (Pertussis)                                    

• Kinderlähmung (Poliomyelitis)

• Kopflausbefall (wenn die korrekte Behandlung noch nicht begonnen wurde)

• Krätze (Skabies)

• Masern

• Meningokokken-Infektionen

• Mumps

• Pest

• Röteln

• Scharlach oder andere Infektionen mit dem Bakterium Streptococcus pyogenes

• Typhus oder Paratyphus

• Windpocken (Varizellen)

• virusbedingtes hämorrhagisches Fieber (z.B. Ebola)

Tabelle 2: Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen nur mit Zustimmung des

                    Gesundheitsamtes und Mitteilungspflicht der Sorgeberechtigten bei

                    Ausscheidung folgender Krankheitserreger

• Cholera-Bakterien

• Diphtherie-Bakterien

• EHEC-Bakterien

• Typhus- oder Paratyphus-Bakterien

• Shigellenruhr-Bakterien

 

Tabelle 3: Besuchsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen und Mitteilungspflicht der Sorgeberechtigten bei Verdacht auf oder Erkrankung an folgenden Krankheiten bei einer anderen Person in der Wohngemeinschaft

• ansteckungsfähige Lungentuberkulose

• bakterielle Ruhr (Shigellose)

• Cholera

• Darmentzündung (Enteritis), die durch EHEC verursacht wird

• Diphtherie

• durch Hepatitisviren (A oder E) verursachte Gelbsucht/Leberentzündung (Hepatitis A oder

   E)

• Hirnhautentzündung durch Hib-Bakterien

• Kinderlähmung (Poliomyelitis)

• Masern

• Meningokokken-Infektionen

• Mumps

• Pest

• Röteln

• Typhus oder Paratyphus

• virusbedingtes hämorrhagisches Fieber (z.B. Ebola)

• Windpocken

 


 

 

Name des Schülers bzw. der Schülerin: ______________________

 

 

Klasse: ______

 

 

Ich habe von den Mitteilungen der Johann-Hinrich-Pratje-Schule vom September 2018 Kenntnis genommen.

 

 

 

 

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(Unterschrift)

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name des Schülers bzw. der Schülerin: ______________________

 

 

Klasse: ______

 

 

Ich habe von den Mitteilungen der Johann-Hinrich-Pratje-Schule vom September 2018 Kenntnis genommen.

 

 

 

 

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(Unterschrift)

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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» Ferientermine 2018/19