Handballfieber in unserer Schule: Wenn Idole zu Trainern werden

Am Wochenende stehen sie selbst auf der Platte, begeistern die Zuschauer und kämpfen für den VfL um Punkte. Am Donnerstagnachmittag geben sie ihre Leidenschaft an unsere Schülerinnen und Schüler weiter: Mit Josua Schleßelmann und Theo Minners hat unsere Handball-AG in diesem Schuljahr zwei ganz besondere Trainer.

Handball hat in Horneburg einen besonderen Stellenwert und momentan ist die Begeisterung wohl größer denn je. Die erfolgreiche Herrenmannschaft des VfL ist gerade in die Regionalliga aufgestiegen und sorgt damit in den nächsten Monaten wieder Wochenende für Wochenende für volle Ränge, Spannung und echte Handballatmosphäre. Mittendrin sind dabei Josua und Theo. Für viele unserer Schülerinnen und Schüler sind die beiden echte Vorbilder. Sie erleben sie am Wochenende im Trikot auf dem Spielfeld und treffen sie wenige Tage später als ihre Trainer im Verein und nun auch während der Schul-Handball-AG wieder.

Mehr Motivation für eine Handball-AG kann man sich wohl kaum wünschen!

Die Begeisterung ist in der Halle deutlich zu spüren. Die Handball-AG hat an unserer Schule bereits eine lange Tradition. In den vergangenen Jahren konnten wir mit Henny Grünheid bereits einen Erste-Herrenspieler als Trainer „verpflichten“. In diesem Jahr übernimmt Henny eine Spiele- und Sport-AG im Nachmittagsbereich.

Für den Bereich Handball stehen somit Theo und Josua zur Verfügung und das ist überragend, denn wir erleben in diesem Jahr eine ganz besondere Dynamik: Immer mehr unserer Schülerinnen und Schüler spielen selbst im Verein, verfolgen die Spiele der Mannschaften und bringen ihre Begeisterung für den Handballsport mit in die Schule. Da sind Henny, Josua und Theo (beide ehemalige A-Jugend-Bundesligaspieler) natürlich zusätzliche Motivationsfaktoren.

Dass inzwischen so viele Kinder mit großer Begeisterung Handball spielen, kommt nicht von ungefähr. Es ist das Ergebnis einer hervorragenden und nachhaltigen Nachwuchsarbeit in der Handballsparte des VfL. Zahlreiche Jugendmannschaften bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, diesen Sport für sich zu entdecken und sich weiterzuentwickeln. Zurzeit hat der VFL insgesamt 21 (einundzwanzig!) Jugendmannschaften für den Spielbetrieb gemeldet.

Besonders beeindruckend ist dabei, dass die jungen Spieler der VFL nicht nur selbst auf dem Feld Verantwortung übernehmen. Sie engagieren sich als Trainer, absolvieren entsprechende Ausbildungen, lassen sich zu Schiedsrichtern qualifizieren und bringen sich, wie aktuell auch im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, aktiv in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.

Genau hier zeigt sich, wie wertvoll die enge Verbindung zwischen Verein und Schule ist. Die Wege sind kurz, man kennt sich, tauscht sich aus und verfolgt ein gemeinsames Ziel: Kinder für Bewegung und Sport zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, Gemeinschaft, Fairness, Einsatzbereitschaft und Teamgeist unmittelbar zu erleben.

Als sportfreundliche Schule unterstützen wir dieses Engagement aus voller Überzeugung. Und natürlich wollen wir mit unserer Handball-AG nicht nur trainieren: Auch bei „Jugend trainiert für Olympia“ sind wir wie jedes Jahr mit vier Mannschaften angemeldet. Dort treffen wir traditionell auf starke Mannschaften der „großen“ Gymnasien. Große Chancen rechnen wir uns gegen diese großen Schulen nicht aus, aber wir wollen uns trotzdem messen, mutig auftreten, als Mannschaft wachsen und unseren Gegnern auf dem Spielfeld so viel wie möglich abverlangen. Denn sportlicher Wettbewerb lebt davon, dass Mannschaften antreten, Herausforderungen annehmen und gemeinsam über sich hinauswachsen. Und mit Josua und Theo an der Seitenlinie ist die Motivation noch einmal größer!

Wir sind stolz und dankbar für diese Zusammenarbeit mit der Handballsparte des VfL und freuen uns auf viele intensive Trainingseinheiten, spannende Spiele und jede Menge Handballbegeisterung.

 

Weitere News

Feueralarm-Probe vorbildlich!

Unsere heutige Feueralarmprobe verlief vorbildlich: Ruhig, geordnet und souverän nahmen alle Schülerinnen und Schüler ihre vorgesehenen Plätze ein – und