Am 27. Januar haben Schülerinnen und Schüler der Oberschule Horneburg den Holocaust-Gedenkabend in der Horneburger Liebfrauenkirche mitgestaltet. Im Rahmen ihres Geschichts-Wahlpflichtkurses haben sie sich zuletzt intensiv mit dem Nationalsozialismus beschäftigt.
Auf der Basis einer ZDF-Dokumentation haben die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Katrin Kilian ein kleines emotionales Theaterstück entwickelt. Die Idee ihres Stückes entstammt dem Stück „Die Rampe“ von Peter Weiss. Darin geht es um Aufzeichnungen und Protokolle des ersten Frankfurter Auschwitz Prozesses.
Der Prozess gegen die ehemaligen Aufseher des Konzentrationslagers Auschwitz wird eröffnet. Verhandelt wurde über die Taten, die zwischen 1941 bis 1945 begangen wurden. Jede Handlung ist ein Zeugnis des Grauens. Verhandelt wurde nicht über Einzeltaten, verhandelt wurde über ein System, das Millionen Menschen tötete.
Ausschwitz war kein Ort. Auschwitz war ein Zustand. Schmerz, Angst, Tod – unermesslich.




